Kleine Kinderzimmerbeleuchtungs-Beratung

Sonntag, 18. April 2010

Geht es an die Neu-Einrichtung des Kinderzimmers, werden meistens nur die Möbel ausgetauscht, die Beleuchtung hingegen bleibt die alte. Doch eine einzige Leuchte in der Deckenmitte reicht nicht aus - habe ich mir zumindest von der Kindermöbel-Beraterin meines Vertrauens sagen lassen. Da gibt es zum Beispiel Wand- oder Klemmleuchten um den Wickeltisch ins rechte Licht zu setzen, bis hin zu Tischleuchten, die den späteren Mal- oder Schreibtisch beleuchten. Es gibt aber auch einige No-Go´s bei Kinderlampen:

  • Keine Nachtleuchten aufstellen - die Gefahr, dass das Kind sie beim Schlafen umstößt, ist einfach zu groß. Statt dessen Orientierungsleuchten (Steckdosenleuchten) anbringen.
  • Lampen für´s Kinderzimmer dürfen nicht heiß werden, Verbrennungsgefahr!
  • Auch Strahler mit sind nicht geeignet, weil sie die Kleinen zu sehr blenden.
  • Lampen mit einer Spannung von über 24 Volt sind ebenso unangemessen - Die EU-Spielzeugrichtlinie schreibt das für speziell als Kinderlampen gekennzeichnete Produkte eh vor.
  • Die elektrischen Bauteile der Leuchte sollten zudem nicht offen sein; bei den ganz Kleinen sollten die Leuchtmittel zusätzlich unzerbrechlich sein.
Ist also gar nicht so einfach, vernünftige Beleuchtung für´s Kinderzimmer auszusuchen. Das bedeutet auch: Nicht in den nächsten Elektromarkt tigern, sondern sich lieber in einem spezielles Kinderfachgeschäft beraten lassen. Die kennen sich nämlich mit so was aus.