Experimente für Kids

Freitag, 26. März 2010

Bevor es an die Frühjahrsputz-Tipps geht, hier noch ein kurzer Zwischenruf, sozusagen von Geschädigter an Geschädigte (ja, auch meine Kiddies haben dieses Alter hinter sich): Kaum ist die neue Wohnung frisch bezogen, schon zieren die ersten Filzstriche die liebevoll in trendy Violetttönen gestrichenen Schöner-Wohnen-Wände. Jetzt ist Ablenkung gefragt, um noch  mehr Schaden abzuwenden. Auf dieser Seite - die eigentlich dafür gedacht ist, Kindern Physik schmackhaft zu machen - finden sich nachwuchsgerechte Experimente zum Nachmachen. So bleiben die Wände verschont. Ich ja auch so eine Art Frühlingsputz, eben nur präventiver Art.

Frühjahrsputz: Weniger Chemie ist mehr

Samstag, 20. März 2010

Jaaa, er ist nun endlich so langsam da, der Frühling! Damit aber auch der lästige Frühjahrsputz. Die ersten Sonnenstrahlen haben es zutage gefördert: Der dicke, graue Schleier an den Fenstern, die fetten Wollmäuse hinter den Schränken. Und auch sonst müsste mal wieder eine Grundreinigung her. Einziger Trost: Das Problem teilt man mit ca. 80 Millionen Bundesbürgern. Hilft aber alles nichts, der Putzlappen muss her. Ich bin kein Freund der chemischen Keule, aber manchmal hat man einfach das Gefühl, mit Omas Hausmitteln allein gegen den ganzen Schmutz nicht anzukommen. Haushalte mit kleinen Kindern müssen aber doppelt aufpassen, wie viel Chemie sie rumstehen haben (Stichwort Vergiftungsunfälle) und auf die Oberflächen verteilen (Stichwort Gesundheitsgefährdung). Es gibt aber mittlerweile eine erstaunlich große Menge an Reinigungsmitteln, die in Sachen Umwelt- und Gesundheitsverträglichkeit besser abschneiden als andere. Hier einige Einkaufs- und Produkttipps in puncto Reinigungsmittel. Bevorzugen sollte man dennoch die chemiefreie Variante. Die besten chemiefreien Putztipps gibt´s von mir dann nächstes Mal.

Stulle ist out, Bento ist in

Montag, 15. März 2010


Gehört Ihr noch zu den Eltern, die ihren Kindern primitive Stullen in den Kindergarten oder die Schule mitgeben? Dann seid ihr so was von out.. Ich übrigens auch, willkommen im Club. Der neue Trend am Außer-Haus-Speisen-Himmel ist Bento, eine japanische Darreichungsform von Essen. Tupperdose war gestern, heute gibt es spezielle Behälter, in denen mehrere Speisen durch Schieber voneinander getrennt sind. In speziellen Bento-Shops kann man sich mit den entsprechenden Behältnissen eindecken, von Retro-Dose bis künstlerisch bemalten Büchsen ist alles dabei. Die wollen natürlich auch gefüllt werden – von Salami in Blütenform bis Marienkäfer-Tomaten – ganze Gemälde entstehen da im essbaren Kleinformat, die dann in zahlreichen Bento-Foren zur Schau gestellt werden. Das Aktionsbündnis „Rettet das Butterbrot“ ist nun also endgültig gescheitert.



Raumplaner fürs Kinderzimmer

Dienstag, 9. März 2010

Bekanntlich brauchen kleine Kinder viel Gewohntes um sich herum, so dass eine Neumöblierung des Kinderzimmers nach einem Umzug nicht sinnvoll ist. Anders sieht es aus bei größeren Zwergnasen, die freuen sich, wenn sie neue Möbel aussuchen und ihr kleines Reich mitgestalten können. Ein 3-D-Raumplaner kann dann helfen, das neue Kinderzimmer virtuell zu gestalten und so die Vorfreude zu steigern. Allerdings warne ich davor, den Raumplaner mit dem Nachwuchs auszuprobieren, obwohl kein Umzug ins Haus steht. Könnte sonst ziemlich kostspielig werden..

Spielplatzsicherheit

Montag, 1. März 2010

Eltern kennen das, den neuen Wohnort wählt man auch mit den Augen seines Kindes. Zum Beispiel: Gibt es adequate Spielmöglichkeiten in der Nähe? Allerdings erweisen sich die "adequaten Spielmöglichkeiten" - sprich: Spielplätze - auf den zweiten Blick oftmals als Ruinen vor dem Herrn und Gefahrgut für die Kleinen. Überstehende Nägel, Scharfe Ecken und Kanten oder rissige Kunststoffoberflächen fallen aber leider oftmals erst dann auf, wenn aufgeschürfte Knie vesorgt werden müssen. Es gibt aber viele Details, an denen die Sicherheit von Kinderspielplätzen nachvollzogen werden kann. Natürlich ist es nicht praktikabel, vor dem Wohnungswechsel mit dem Zollstock Fallräume oder vorgegebene Normabstände zwischen Spielgeräten zu messen. Aber zumindest kann man dann nach Alternativen Ausschau halten - auch wenn man um die gute alte Wundsalbe wohl nicht herumkommt.