Umzug in Hamburg mit Baby und Kleinkind
Au Weia. Jetzt hat es geklappt. Wir ziehen über den Hausflur. Denn: Unsere Nachbarn ziehen aus. Und wir ziehen ein. In 4 Zimmer mit Treppe. Erwähnte ich schon meine Gedanken zum Thema "Treppe in der Wohnung"? Ja? Schade. Ich kanns nicht oft genug sagen.
Unsere Wohnsituation ist bis dato theoretisch ja noch hinnehmbar, 3 Zimmer für 2 Erwachsene, 1 Kleinkind und ein kleines Baby. Kleinkind und Baby schliefen bisher bei den Eltern, das kleinste Zimmer ist ein Spielzimmer und Stauraum. Irgendwie doof.
In der neuen Wohnung wird es nun zwei Etagen geben, wohin also mit dem Kinderzimmer? Auf die gleiche Ebene wie das Elternschlafzimmer, denn auch wenn unser Großer mit 2,5 Jahren unerwartet und aus eigenen Stücken in sein eigenes Zimmer übersiedelte, so vernehmen wir doch fast jede Nacht so gegen 3 Uhr kleine patschende Schritte über den Flur und ein heiseres "Mamaaaa?" kündet von minderjährigem Besuch. Dann werden eiskalte Füsschen an Papas Bauch gedrückt und die Mama beiseite geschoben. Klingt das gemeinsame Schlafen für irgendjemanden gruselig? Keine Angst, es gibt keinerlei Spätfolgen. In einer große-Immobilienwüste wie Hamburg spart es sogar Raum. Nun haben wir Raum und es gilt, ein Kinderzimmer einzurichten. Und wie richtet man ein Kinderzimmer ein, das zuerst vom großen Kind bewohnt wird, später von beiden Kindern und noch später wieder von nur einem Kind? Ich finde das Bett nicht ganz unwichtig. Wir haben uns für ein flexibles Bettensystem entschieden. Erst halbhohes Hochbett mit Spielecke darunter. Dann Hochbett mit zweitem Bett darunter (das altbekannte Etagenbett). Später dann Hochbett mit Schreibtisch darunter. Eine Menge Bettenmodelle mit diesen Ausbaumöglichkeiten kann man sich bei Wallenfels anschauen.
