Kindererziehung: Probieren geht über Studieren
Ich will ja nicht behaupten, früher wäre alles besser gewesen. Aber: Findet Ihr nicht, dass Eltern es in puncto Erziehung früher (immer dieses Wort!) tatsächlich leichter hatten? Grundregel Nummer eins (damals): Das Kind hat darauf zu hören, was Mama / Papa sagen. Grundregel Nummer zwei: Hört es nicht, muss es mit Sanktionen / Bestrafung / Beidem rechnen.
Heute hingegen gibt es:
- Autoritäre Erziehung
- Antiautoritäre Erziehung
- Laissez-faire Erziehung und
- Demokratische Erziehung (kein Scherz!)
Und welcher Typ bis Du? Besser gefragt: Welcher Typ wärst Du gern, bist aber aufgrund der Vielzahl der im Alltag auftretenden Schwierigkeiten nicht in der Lage dazu, den subjektiv idealen Erziehungstyp darzustellen?
Seufz.. Inzwischen kann man sogar Kindererziehung studieren. Von Pädagogik, Psychologie bis hin zu Entwicklung, Betreuung, Erziehung und Pflege von Kindern kann man alles von der Pike auf lernen. Richtet sich übrigens ausdrücklich auch an Eltern. Abschluss: Staatlich anerkannter Kindererzieher. Ob sich die Kids wohl davon beeindrucken lassen?
